» Drucken


Dem Lauf der Wern nach auf dem Wern-Radweg

Eine romantische Fahrt durch Franken unternimmt man entlang der Wern auf dem Wern-Radweg. Los geht die Strecke in der Nähe von Pfersdorf bei Poppenhausen. Dort verläuft sie, an Schweinfurt und Werneck vorbei, ein Stück parallel zum Main-Werra-Radweg. Von diesem trennt sie sich bei Mühlhausen und verläuft quer bis Wernfeld zur Mündung der Wern, wo sie auf den Main-Radweg trifft.

 

Die gesamte Strecke beträgt 78 km und ist in zwei bis drei Tagen zu bewältigen, möchte man sich Zeit nehmen zur Besichtung der kulturellen und landschaftlichen Schätze. Die Strecke eignet sich exzellent für Familien und Freizeitradler, da sie kaum nennenswerte Steigungen hat. Auf dem Rückweg kann man die Bahn nehmen, die von Ende April bis Anfang Oktober mit dem Rad-Wander-Express einen besonderen Service für Radler bietet. Wer etwas Neues ausprobieren möchte oder richtig gemütlich unterwegs sein will, kann diese Tour auch mit dem E-Bike machen. Gestartet wird dann in Schweinfurt, wo Schweinfurt 360 ° die Tourist-Information für Stadt und Land Schweinfurt, hierfür ein spezielles Angebotspaket bereit hält.

 

Entlang der Strecke, eingebettet in eine reizvolle Landschaft, finden sich malerische Örtchen mit typisch fränkischer Bauweise, in denen es Kostbarkeiten zu entdecken gibt. Den Anfang macht Geldersheim, das mit einer wunderschönen Gadenanlage aufwartet, die ein archäologisches Museum beherbergt. Lohnenswert ist ein Abstecher nach Schweinfurt, das eine Fülle an Museen, Kirchen, sowie eine schöne Altstadt und eine liebevolle Befestigungsanlage zur Entdeckung bereithält. In Bergrheinfeld findet man neben dem historischen Rathaus und der Zehntscheune, in einem ehemaligen Getreidespeicher eine der modernsten Bibliotheken Bayerns mit 1.100 qm Fläche. Weiter in Werneck folgt man den Spuren Balthasar Neumanns bei der Besichtigung des Schlosses mit seiner eindrucksvollen Kapelle und dem wunderschönen Schlosspark. Die terrassenförmig angelegte Altstadt Arnsteins mit seiner spätgotischen Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Sondheim lädt nicht nur zur Besichtigung ein, am malerischen Naturbadesee kann man auch einen Stopp zur Erfrischung einlegen. Weiter über Binsfeld und Thüngen gelangt in den Winzerort Stetten. Von hier lohnt sich ein Abstecher in die geschichtsträchtige Altstadt Karlstadts, innerhalb der historischen Stadtbefestigung findet man unter anderem, herrliche Fassaden alter Bürgerhäuser.Zurück auf der Strecke des Wern-Radweges kommt man nach der Weinbaugemeinde Eussenheim nach Gössenheim, wo sich die zweitgrößte Burgruine Deutschlands besichtigen lässt. Über Wernfeld, wo die Wern in den Main mündet, gelangt man nach Gemünden. Dieser Ort erhielt seinen Namen durch den Zusammenfluss der drei Flüsse Main, Sinn und Wern und hat eine idyllische Altstadt, auf der Burgruine Scherenburg kann man im Juli und August Festspiele besuchen. Am Ende der Tour angelangt folgt die Rückfahrt mit der Bahn durch diesen idyllischen Landstrich.

 

Mehr zu Einkehrmöglichkeiten, Orten, Unterkünften und Reparaturstätten erfahren Sie unter: www.wernradweg.de. Der Wern-Radweg kann auch gut mit dem Main-Radweg kombiniert werden. Somit ergibt sich eine gelungene und abwechslungsreiche Tour rund um das Main-Dreieck.

» Fenster schließen