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Auf dem Main-Radweg durch die Region Schweinfurt

Eine Radtour für wahre Genießer kann man auf dem Main-Radweg unternehmen. Entlang des Maines, der sich aus zwei Quellflüssen (dem roten und dem weißen Main) bildet, die sich hinter Kulmbach vereinen, findet sich eine ursprüngliche Region voller Glanzpunkte für alle Sinne. Geradezu genussvoll schlängelt sich der Main durch Wein- und Bierfranken und nicht nur die Lebensfreude und der Genuss sind Anlass zur Begeisterung, auch der seltene Regen in dieser Region ist einfach ideal für Radler.

 

Der Main-Radweg ist vom ADFC als erste Radroute mit 5 Sternen ausgezeichnet worden. Radler erwarten also nicht nur ausgezeichnete Wege, sondern auch Abwechslung und eine hervorragende Beschilderung. Von Bamberg kommend führt die Qualitätsroute auch durch Stadt und Land Schweinfurt, bevor es weiter in Richtung Aschaffenburg und Frankfurt am Main bis zur Mündung in den Rhein bei Mainz geht. Ein toller Tipp für einen Tagesausflug ist eine Rundfahrt von Schonungen am Main entlang über Stammheim zurück nach Schonungen. Die Strecke enthält kaum Steigungen und ist somit auch jüngere und ältere Radler gut geeignet.

 

In einem schwungvollen Bogen geht es südwärts vorbei am Mainberger Schloss, das stolz auf der Höhe sitzt. Der älteste Teil des Schlosses, der Bergfried, wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut. An Schweinfurt vorbei führt der Weg nach Bergrheinfeld, das zu einem alten Siedlungsgebiet gehört, welches bereits 889 n. Chr. urkundlich erwähnt wird. Weiter führt der Weg in südliche Richtung vorbei an Garstadt bis Wipfeld. Das malerische Winzerörtchen ist ein hervorragender Stopp für Rast und Einkehr, es hat aber auch kulturell Einiges in petto. Hier setzt man mit einer der letzten betriebenen Fähren Deutschlands über den Main – ein einmaliges Erlebnis. Weiter geht der Rundweg mit einem Abstecher nach Stammheim. Die größte Winzergemeinde im Landkreis Schweinfurts geht auf eine Ansiedlung zurück, die bereits 5.000 v. Chr. existiert hat. Dort in den Weinbergen kann man die Skulptur des wohl größten Bocksbeutels der Welt bestaunen oder man besucht das Museum für Militär – und Zeitgeschichte. Der Rückweg führt am Kloster St.Ludwig vorbei, das im 19. Jhdt. ein Kurbetrieb mit Schwefelquellen war, nach Hirschfeld. Auf der freien Strecke geht es weiter nach Heidenfeld, wo sich in der näheren Umgebung keltische Hügelgräber aus der Zeit 1.200 v. Chr. befinden. Sehenswert ist auch das Kloster „Maria Hilf“, das nach Plänen Balthasar Neumanns errichtet wurde. Über Röthlein geht die Fahrt dann weiter nach Garfenrheinfeld, wo man am dortigen Badesee einen erfrischenden Zwischenstopp einlegen kann. Wer will kann aber auch noch etwas weiter fahren und den Badesee am Schweinfurter Kreuz nutzen. Erholt geht es dann weiter ins alte Reichsdorf Sennfeld, wo auf einer Brücke der Main überquert wird. Das letzte Stück nach Schonungen wird wieder auf dem Main-Radweg zurück gelegt.

Ein besonderer Spaß ist die Fahrt mit dem E-Bike, Informationen rund um Leihgebühren, Service- und Akkustationen erhalten Sie bei Schweinfurt 360°, der Tourist-Information für Stadt und Land Schweinfurt. Detaillierte Informationen zum Main-Radweg erhalten Sie unter: www.mainradweg.com.

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